Breezes Costa Verde
Kreuzfahrt in die Karibik zu gewinnen
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Das 4,5 Sterne Hotel Breezes Costa Verde liegt am wunderschönen Traumstrand Playa Costa Verde / Playa Pesquaero in Cuba (Kuba).
Die sehr schön bepflanzte und sehr gepflegte Bungalow-Anlage verfügt insgesamt über 480 Zimmer, die auf 31 zweistöckige Bungalows verteilt sind. Da die Bungalow-Anlagen jeweils über zwei separate Eingangsbereiche verfügen (liegen direkt gegenüber) gibt es zum Einen so gut wie keinen Kontakt mit “Nachbarn” und zum Anderen ist der Geräuschpegel in einem voll belegten Bungalow sehr gering und problemlos mit alleinstehenden, 1 Appartment Bungalows zu vergleichen. Kurz : man hat trotz der Größe des Hotels immer seine Ruhe, wenn man diese haben will.
Das Super All-Inklusive Angebot umfasst 7 Bars, das Haupt-Restaurant (Essen in Buffet-Form) sowie 3 A-la-carte-Restaurants mit japanischer, italienischer und traditionell cubanischer Küche sowie einem Grill der in vielen Reiseführern auch als A-la-carte-Restaurant geführt wird - in Wirklichkeit aber eben trotzdem ein Grill-Restaurant ist. Das Essen ist mit Abstand das beste Essen das ich jemals in einem Urlaub gegessen habe. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei - jeder kann sich am reichhaltigen Buffet genau das nehmen was er will. Die Sandwiches an der Lobby-Bar sind zudem absolut top und sind ein sehr guter “Happen” für zwischendurch !
Apropos Lobby : Hier spielt sich ein Großteil des Nightlifes ab. Neben dem Genuss des Könnens von vielen sehr guten kubanischen Künstlern (insbesondere einer sehr guten Klavierspielerin) kann man hier Billard oder Tischfussball spielen oder eben ganz gemütlich an der Lobby Bar des Breezes sitzen und sich in aller Ruhe mit den lokalen und internationalen Getränken und Cocktails vertraut machen
Sehr relaxed ist es auch, wenn man sich in einen der vielen bequemen Sessel setzt und mit Mitreisenden oder Reisebekanntschaften einfach eine Runde Karten spielt, diskutiert oder in aller Ruhe einen der sehr guten Coacktails - z.B. einen Cuba Libre (Rum, Cola, Zitrone, Zucker) trinkt und eine Habana Zigarre raucht.
Neben der weitläufigen und sehr schön gestalteten Pool-Landschaft gibt es 2 Jacuzzis die trotz einer Mischung aus Salzwasser (kein Meerwasser !) und Chlor immer sehr einladend sind und mehrmals täglich gereinigt werden. Die Jacuzzis sind in die weitläufige Hotelanlage integriert - man muss daher meist nicht Schlangestehen, sondern kann diesen Service (fast) immer dann nutzen wann man will.
Die Ausgabe von Badetüchern erfolgt am gut ausgestatteten Fitness-Center. Die Tücher können an den Strand sowie an den Pool mitgenommen werden und werden einfach am nächsten Tag wieder am gleichen Ort gegen frisch gewaschene Tücher eingetauscht.
Entgegen den meisten Beschreibungen gibt es nur sehr wenige Sonnenschirme und Möglichkeiten vor der Sonne geschützt am Strand zu liegen. Zwar gibt es einige Palmen in Strandnähe - jedoch sind 20-30 Meter vor dem Meer nur noch vereinzelte karibische Bäume anzutreffen. Die Liegeplätze unter diesen Bäumen sind sehr begehrt und werden bereits am Morgen besetzt. Sie sollten sich also beeilen
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Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie Badeschuhe oder leichte Sandalen mitnehmen, denn ansonsten kommt einem der Weg zum Strand wie ein Spißrutenlauf auf heissen Kohlen vor.
Die Hotelanlage wird rundum von Security-Personal bewacht und ist komplett abgeschottet. Neben der gesicherten Einfahrt verfügt das Hotel rundum über eine nicht überwindbare Umzäunung, die ebenfalls nochmals komplett durch Sicherheitsleute bewacht wird. Zudem gibt es selbst am Strand Patrouillen der örtlichen Polizei und der Sicherheitsleute.
Normalerweise ist ein derartiger Sicherheitsstandard in Cuba nicht erforderlich, da drakonische Strafen auf alles stehen was den Tourismus gefährdet. Aber auch hier gibt es Ausnahmen : ein Einheimischer hat einem schweizer Ehepaar eine Rado Uhr aus der Strandtasche geklaut (wer ist auch so “intelligent” und nimmt eine so teure Uhr mit an den Strand eines sehr armen Landes und lässt diese dann auch noch unbeaufsichtigt [seine Frau hat geschlafen] in der Tasche liegen ???) - die Ehefrau des Schweizers hat dies bemerkt und dann die Securities verständigt. Diese wiederum haben die Polizei bzw. das anwesende Militär verständigt und 5 Minuten später konnte ich zum ersten Mal in meinem Leben sehen, wie sich 20 Bewaffnete (nich übertrieben !) auf einen einzigen Mann gehechtet haben. Der Schweizer hatte seine Uhr 30 Minuten später wieder. Fazit : die Sicherheitsmaßnahmen sind normalerweise nicht erforderlich - aber es ist gut, dass sie da sind !
Das Hotel verfügt aber über einen künstlich angelegten “Wasser-Graben”, der ca. 30 Meter breit ist und in dem man sehr viele Fische, Reiher etc. beobachten kann. Dieser Graben trennt das Hotel vom Strandbereich. Der Strandbereich mit seiner Bar und den Wassersport-Angeboten ist daher “nur” über eine ca. 40 Meter langen Holzbrücke zu erreichen. Da im Teich sehr viele Moskitos leben sollte man sich abends nur in direkter Nähe zum Wasser aufhalten, da bereits ab ca. 18 Uhr die Moskitos ansonsten über einen herfallen.
Der großartig angepriesene “Internet-Service” sollte nicht zu wörtlich genommen werden. Für das Laden einer einfachen Webmail-Seite wurde ca. 1-5 Minuten benötigt. Bei jeder neu aufgerufenen Seite war die Wartezeit ähnlich. Wenn man also eine Email schreiben und abschicken möchte sollte man also mindestens 20-30 Minuten einplanen.
Wie überall in Cuba ist - natürlich ausschließlich für Touristen - die medizinische Versorgung sehr gut. Da aber selbst hier ein kontinuierlicher Mangel an Medikamenten besteht sollte man als verantwortungsvoller Gast die nicht mehr benötigten Medikamente (also eigentlich alle) die jeder in seiner persönlichen Reiseapotheke hat vor Ende des Urlaubs beim hoteleigenen Arzt oder in der Apotheke des Hotels abgeben. Die dortigen Mitarbeiter machen (für westliche Verhältnisse kaum vorstellbar) förmliche Luftsprünge und freuen sich über jedes Medikament !
Das einzig wirklich Negative das ich während meines Aufenthaltes erlebt habe war folgender Sachverhalt : Ich wurde von Explosionen (!) geweckt und war mir aber im Halbschlaf darüber nicht bewusst - ich dachte da sind Bauarbeiten im Gange. Vorsichtig wie ich bin wollte ich doch nachsehen und wurde - nachdem ich die Tür des Zimmers geöffnet hatte - von einer Mischung aus dichtem Rauch und schwarzen Schwebe-Partikeln nach hinten geworfen. Darauf habe ich meine Begleitung aufgefordert sofort die Rezeption anzurufen was aber nicht ging, da das Feuer die Telefonverbindung abgetrennt hatte. Ich bin daraufhin ins Bad, habe mir ein Handtuch geschnappt und habe die Koffer vom Balkon geschmissen. Dann bin ich wieder ins Treppenhaus (das Handtuch vor dem Mund) und habe dann versucht den Feueralarm auszulösen was ebenfalls nicht ging weil dieser (sowie das Telefon auch) an einem zentralen Stromkreis angeschlossen waren und der Brand alle stillgelegt hatte. Ich schickte meine Reisebegleitung “fire fire” rufend zur Rezeption. Das Feuer war vom Feuermelder aus als ca. 4-5 Meter hohe Flammen im Treppenhaus zu erkennen. Es war aber deutlich, dass “nur” der Stromkasten in Flammen stand. Darauf hin habe ich den nächsten Feuerlöscher geschnappt und das Ding gelöscht. Dann kamen nach und nach auch die Securities angerannt. Ganz toll. Als sicher war, dass alles aus war bin ich in die Lobby gerannt und habe auf Englisch in einem sehr lautstarken Ton die Sachlage geschildert und mich über die wahnsinnige Inkompetenz aufgeregt, wie man es hinbekommen kann alles an einen Stromkreis zu legen. Darauf bin ich zu ihrer Chefin (PR Managerin) und habe ihr die Sache erzählt. Sie sicherte uns zwar zu, dass wir (wir hatten 2 Zimmer belegt) sofort einen Pagen mitbekommen, der unser Zeug in einen anderen Bungalow bringt. Das war mir ehrlich gesagt komplett egal, denn Schlimmeres konnte nur dadurch verhindert werden, dass ich die riesigen Flammen im Treppenhaus gelöscht hatte. Zurück am Bungalow kam aber wenigstens von den nun ebenfalls wachen anderen Bewohnern ein dickes fettes “Dankeschön” auf Deutsch, Italienisch und Englisch. Eine Entschuldigung des Managements haben wir übrigens ebenfalls nie erhalten ! Der Rest des Urlaubs verlief komplett ohne Zwischenfälle - lediglich am Flughafen war es nicht sicher ob wir überhaupt abfliegen können, da ein Waldbrand in unmittelbarer Nähe des Flughafens wütete … alles in allem war der Urlaub sehr ruhig - wenn auch zeitweise etwas “heiss” (s.o.) .
Trotz dieses Zwischenfalls : Das Hotel Breezes Costa Verde gehört mit Abstand zu den tollsten Reisezielen, die man in Cuba auswählen kann. Ich gehe sogar soweit, dass es zu den schönsten Hotels in der ganzen Karibik gehört. Es ist für Reisegruppen, Familien, Paare - aber auch für Alleinreisende geeignet und deckt daher alle Interessensgruppen vollkommen ab. Der Aufenthalt war im Großen und Ganzen absolut top, das Essen spitzenmäßig und die sportlichen Möglichkeiten (insbesondere das Schnorcheln im kristallklaren, türkisfarbenen Meerwasser) perfekt. Die Zimmer waren zudem immer sehr sauber (das einzige Hotel in der Karibik in dem ich keine Kakerlaken angetroffen habe !) und gepflegt. Selbst das Interieur war top in Ordnung. Die Angestellten waren mehr als nur zuvorkommend (insbesondere an den Bars, in der hoteleigenen Disco und im Fitness-Center) und auch die anderen Touristen ( ca. 70% Kanadier, 20% Deutsche und 10% Italiener) waren so nett und umgänglich wie in keinem mir bekannten Hotel weltweit.
Kurz : Der Aufenthalt im Breezes Costa Verde war der absolut perfekte Traumurlaub, den noch nicht einmal der Bungalow-Brand hätte trüben können. Das Breezes zählt noch heute zu den besten Hotels in Cuba und wird es aufgrund ständiger Pflege und kontinuierlichem Ausbau wohl auch bleiben. Mit Sicherheit war das nicht das letzte Mal, dass ich im Breezes war - denn dafür war alles viel zu perfekt : insbesondere auch das Preis-/Leistungsverhältnis und die Tatsache, dass man aufgrund der “nicht ganz 5 Sterne” keinen Anzug unter karibischer Sonne tragen musste
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